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Das Heckelphon

In seiner, der Oboe ähnelnden, aber doppelt so großen Bauart, steht das Heckelphon in C und wird im Violinschlüssel notiert, klingt aber eine Oktave tiefer. Sein tiefster Ton ist das notierte a, klingend A.

Durch seine stark konische Bohrung und den kugeligen Schallbecher, verfügt das Heckelphon über einen üppig-sonoren - aber doch lieblichen - Ton.

Der blühend obertonreiche sowie baritonal-männliche Klang, der glauben läßt, eine menschliche Stimme zu hören, ist weich und anmutend zugleich.

Die Anregung zum Bau dieses Instrumentes gab Richard Wagner, der bei einem Besuch von Wilhelm Heckel im Jahre 1879 sagte:

".... Ein Klangfaktor in der Gattung der Doppelrohrblattinstrumente fehle, welcher eine Oktave tiefer als die Oboe stehe; das Instrument müsse den Charakter der Oboe mit dem weichen, aber mächtigen Klang des Alpenhorns verbinden....."

Viele Jahre vergingen, bis 1904 das erste Heckelphon in der Bayreuther "Villa Wahnfried" dem Publikum vorgestellt wurde. Bis zu diesem Zeitpunkt waren die Versuche, eine Oboe in der Baritonlage zu schaffen, von weniger großem Erfolg gekrönt. Durch die Erweiterung der Mensur und den kugeligen Schallbecher des Heckelphons, entstand ein Instrument, das in Bezug auf Klang, Intonation und Ausdrucksstärke für den Orcherstergebrauch geeignet war.

Die Standart Ausführung umfaßt ein Voll-Conservatoriums-Griffsystem mit Triller für F#/G#,C#/D#,c²/d²,h/c# und as/b sowie Kautschukrollen an C und Es für den rechten kleinen Finger.

Drei "S"-Bogen in unterschiedlicher Länge, ermöglichen ein individuelles Einstimmen des Instrumentes.